
Hypersomnien (extreme Einschlafneigung am Tag)
Hypersomnien bezeichnet eine Gruppe von Schlafstörungen, bei denen eine Person übermässig viel schläft oder trotz einer langen Schlafdauer tagsüber anhaltende Schläfrigkeit verspürt.
Übersicht Erkrankungen
Hypersomnien (extreme Einschlafneigung am Tag)
Hypersomnien (extreme Einschlafneigung am Tag)
Hypersomnien bezeichnet eine Gruppe von Schlafstörungen, bei denen eine Person übermässig viel schläft oder trotz einer langen Schlafdauer tagsüber anhaltende Schläfrigkeit verspürt.
Hypersomnien bezeichnet eine Gruppe von Schlafstörungen, bei denen eine Person übermässig viel schläft oder trotz einer langen Schlafdauer tagsüber anhaltende Schläfrigkeit verspürt.

Häufigste Symptome
- Konzentrationsstörungen und nachlassende geistige Leistungsfähigkeit
- Gedächtnisprobleme und eingeschränkte Aufmerksamkeit
- Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder depressive Symptome
- Leistungseinbussen im Beruf, Studium oder Alltag
- Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen
- Gefühl, trotz langer Schlafdauer nicht erholt zu sein
- Häufiges nächtliches Erwachen oder gestörter Schlafrhythmus
- Anhaltende Schläfrigkeit tagsüber trotz ausreichender Nachtruhe
- Einschlafneigung in ruhigen oder monotonen Situationen
- Unfreiwilliges Einschlafen (Mikroschlaf) im Alltag
- Schlafdauer über 9–10 Stunden pro Nacht
- Häufiges, langes Schlafen auch tagsüber
- Betroffene fühlen sich nach langem Schlaf weiterhin müde
- Tagesmüdigkeit und Erschöpfung bleiben bestehen
- Kann zu sozialer Isolation und Leistungsabfall führen
- Plötzliche Einschlafattacken
- Kataplexie (plötzlicher, meist emotionsabhängiger Muskeltonusverlust, z. B. Schwächeanfälle)
- Schlaflähmung (kurzzeitige Unfähigkeit, sich beim Einschlafen oder Aufwachen zu bewegen)
- Halluzinationen (lebhafte Traumwahrnehmungen beim Einschlafen oder Aufwachen)
- Schlaftrunkenheit (Verwirrtheit und Desorientierung direkt nach dem Aufwachen)
- Gedächtnisprobleme und Konzentrationsstörungen (neben der Tagesschläfrigkeit)
- Depressive Verstimmung oder Stimmungsschwankungen
- Leistungsabfall im Alltag


Diagnose
Diagnose
Diagnose
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches ärztliches Anamnesegespräch, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen detailliert erfasst werden. Anschliessend erfolgen schlafmedizinische Untersuchungen wie die Polysomnographie (nächtliche Schlafmessung im Labor) und ein Multiple-Schlaf-Latenz-Test, um die Tagesschläfrigkeit objektiv zu beurteilen.
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches ärztliches Anamnesegespräch, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen detailliert erfasst werden. Anschliessend erfolgen schlafmedizinische Untersuchungen wie die Polysomnographie (nächtliche Schlafmessung im Labor) und ein Multiple-Schlaf-Latenz-Test, um die Tagesschläfrigkeit objektiv zu beurteilen.
Übersicht Therapieformen
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Bei Hypersomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten, geplanten Kurzschlafphasen am Tag sowie der Verzicht auf störende Faktoren wie Alkohol oder Bildschirmlicht am Abend. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Tagesstrukturierung und Psychoedukation dabei, Tagesschläfrigkeit besser zu managen und die Lebensqualität zu verbessern.
Bei Hypersomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten, geplanten Kurzschlafphasen am Tag sowie der Verzicht auf störende Faktoren wie Alkohol oder Bildschirmlicht am Abend. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Tagesstrukturierung und Psychoedukation dabei, Tagesschläfrigkeit besser zu managen und die Lebensqualität zu verbessern.
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Therapie bei Hypersomnien zielt darauf ab, die übermässige Tagesschläfrigkeit zu reduzieren und den Nachtschlaf zu stabilisieren. Eingesetzt werden dabei vor allem wachheitsfördernde Präparate, stimulierende Substanzen und spezielle Mittel, die die Schlafarchitektur verbessern. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird von einem Schlafmediziner angepasst.
Die medikamentöse Therapie bei Hypersomnien zielt darauf ab, die übermässige Tagesschläfrigkeit zu reduzieren und den Nachtschlaf zu stabilisieren. Eingesetzt werden dabei vor allem wachheitsfördernde Präparate, stimulierende Substanzen und spezielle Mittel, die die Schlafarchitektur verbessern. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird von einem Schlafmediziner angepasst.


