
Insomnie (Schlaflosigkeit)
Insomnie (Schlaflosigkeit) ist eine der häufigsten Schlafstörungen und kann bei Kindern ebenso auftreten wie bei Erwachsenen. Sie bezeichnet Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder frühem Erwachen, was zu einer gestörten Schlafqualität führt und die Tagesfunktion beeinträchtigt.
Übersicht Erkrankungen
Insomnie (Schlaflosigkeit)
Insomnie (Schlaflosigkeit)
Insomnie (Schlaflosigkeit) ist eine der häufigsten Schlafstörungen und kann bei Kindern ebenso auftreten wie bei Erwachsenen. Sie bezeichnet Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder frühem Erwachen, was zu einer gestörten Schlafqualität führt und die Tagesfunktion beeinträchtigt.
Insomnie (Schlaflosigkeit) ist eine der häufigsten Schlafstörungen und kann bei Kindern ebenso auftreten wie bei Erwachsenen. Sie bezeichnet Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder frühem Erwachen, was zu einer gestörten Schlafqualität führt und die Tagesfunktion beeinträchtigt.

Häufigste Symptome
- Häufiges nächtliches Aufwachen
- Längeres Wachliegen während der Nacht
- Schwierigkeiten, nach dem Aufwachen wieder einzuschlafen
- Unruhiger, fragmentierter Schlaf
- Gefühl, nie richtig tief zu schlafen
- Erhöhte Geräuschempfindlichkeit in der Nacht
- Erschöpfung und Konzentrationsprobleme am nächsten Tag
- Langes Wachliegen beim Versuch, einzuschlafen
- Grübeln oder Gedankenkarussell am Abend
- Unruhe oder Anspannung vor dem Zubettgehen
- Häufiges Aufwachen, bevor man richtig eingeschlafen ist
- Angst vor dem Einschlafen („Schlafdruck“)
- Körperliches Unwohlsein (z. B. Herzklopfen, innere Unruhe) beim Einschlafen
- Aufwachen deutlich früher als gewünscht (z. B. 3 bis 5 Uhr)
- Unfähigkeit, nach dem Aufwachen wieder einzuschlafen
- Gefühl von innerer Unruhe oder Anspannung am frühen Morgen
- Tagesbeginn mit Müdigkeit und Erschöpfung
- Grübeln oder Sorgen direkt nach dem Aufwachen
- Oft verbunden mit gedrückter Stimmung (v. a. bei depressiven Verstimmungen)
- Konzentrationsstörungen und nachlassende geistige Leistungsfähigkeit
- Gedächtnisprobleme und eingeschränkte Aufmerksamkeit
- Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder depressive Symptome
- Leistungseinbussen im Beruf, Studium oder Alltag
- Gefühl der Erschöpfung trotz ausreichend langer Schlafdauer
- Morgenliches „Zerschlagenheitsgefühl“
- Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
- Tagesmüdigkeit trotz scheinbar „durchgeschlafener“ Nacht
- Reizbarkeit, Nervosität oder depressive Verstimmung
- Eingeschränkte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
- Häufige Kopfschmerzen oder Verspannungen am Morgen
- Kreislaufbeschwerden nach dem Aufwachen
- Kein Gefühl von Frische oder „ausgeruht sein“ beim Aufstehen
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
- Leistungseinbruch bei der Arbeit oder in der Schule
- Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung
- Sekundenschlaf oder plötzliches Einnicken am Tag
- Gefühl von „nicht ausgeschlafen sein“ trotz ausreichender Bettzeit
- Eingeschränkte Belastbarkeit, schnelle Erschöpfung
- Kopfschmerzen oder Druckgefühl
- Verminderte Motivation, sozialer Rückzug
- Erhöhtes Risiko für Unfälle (z. B. im Strassenverkehr)
- Anhaltende Schläfrigkeit tagsüber trotz ausreichender Nachtruhe
- Einschlafneigung in ruhigen oder monotonen Situationen
- Unfreiwilliges Einschlafen (Mikroschlaf) im Alltag


Diagnose
Diagnose
Diagnose
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen genau besprochen werden. Danach folgen schlafmedizinische Untersuchungen wie die Polysomnographie (eine nächtliche Schlafmessung im Labor) und der Multiple Schlaflatenztest zur objektiven Beurteilung der Tagesschläfrigkeit.
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen genau besprochen werden. Danach folgen schlafmedizinische Untersuchungen wie die Polysomnographie (eine nächtliche Schlafmessung im Labor) und der Multiple Schlaflatenztest zur objektiven Beurteilung der Tagesschläfrigkeit.
Übersicht Therapieformen
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Bei Insomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten, eine beruhigende Abendgestaltung ohne störende Faktoren wie bspw. Bildschirmlicht sowie eine schlaffördernde Umgebung. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Tagesstrukturierung und Psychoedukation dabei, Ein- und Durchschlafprobleme besser zu bewältigen und die Lebensqualität zu verbessern.
Bei Insomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten, eine beruhigende Abendgestaltung ohne störende Faktoren wie bspw. Bildschirmlicht sowie eine schlaffördernde Umgebung. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Tagesstrukturierung und Psychoedukation dabei, Ein- und Durchschlafprobleme besser zu bewältigen und die Lebensqualität zu verbessern.
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Die unterstützende medikamentöse Therapie bei Insomnien zielt darauf ab, das Ein- und Durchschlafen zu verbessern und die Schlafqualität zu stabilisieren. Dabei kommen vor allem schlaffördernde Mittel zum Einsatz, die die Schlafdauer verlängern oder die Schlafstruktur positiv beeinflussen. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird von einem Schlafmediziner individuell festgelegt.
Die unterstützende medikamentöse Therapie bei Insomnien zielt darauf ab, das Ein- und Durchschlafen zu verbessern und die Schlafqualität zu stabilisieren. Dabei kommen vor allem schlaffördernde Mittel zum Einsatz, die die Schlafdauer verlängern oder die Schlafstruktur positiv beeinflussen. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird von einem Schlafmediziner individuell festgelegt.


