
Parasomnien (Schlafwandeln, Albträume,…)
Parasomnien sind Schlafstörungen, bei denen es zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen, Bewegungen, Emotionen, Wahrnehmungen oder Träumen während des Schlafs kommt. Diese treten typischerweise in bestimmten Schlafphasen auf – meist im Übergang zwischen Schlaf und Wachsein, während des Tiefschlafs oder der Traum-Phase.
Übersicht Erkrankungen
Parasomnien (Schlafwandeln, Albträume,…)
Parasomnien (Schlafwandeln, Albträume,…)
Parasomnien sind Schlafstörungen, bei denen es zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen, Bewegungen, Emotionen, Wahrnehmungen oder Träumen während des Schlafs kommt. Diese treten typischerweise in bestimmten Schlafphasen auf – meist im Übergang zwischen Schlaf und Wachsein, während des Tiefschlafs oder der Traum-Phase.
Parasomnien sind Schlafstörungen, bei denen es zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen, Bewegungen, Emotionen, Wahrnehmungen oder Träumen während des Schlafs kommt. Diese treten typischerweise in bestimmten Schlafphasen auf – meist im Übergang zwischen Schlaf und Wachsein, während des Tiefschlafs oder der Traum-Phase.

Häufigste Symptome
- Intensive, beängstigende Träume
- Erwachen mit klarer Erinnerung an den Traum
- Häufige emotionale Reaktionen (z. B. Angst, Schreien)
- Tritt meist in der REM-Schlafphase auf (eher gegen Morgen)
Einnässen im Schlaf (Enuresis nocturna) ist ein normales Phänomen bei jüngeren Kindern, da sie noch nicht die vollständige Kontrolle über ihre Blase haben. Im Allgemeinen ist es kein Anlass zur Sorge, solange es vor dem fünften Lebensjahr auftritt. Wenn das Einnässen jedoch regelmässig nach dem fünften Lebensjahr vorkommt oder nach längerer Trockenheit erneut auftritt, kann es ein Zeichen für eine Schlafstörung oder eine andere zugrunde liegende Ursache sein.
- Plötzlicher Schrei oder Panik im Schlaf
- Starkes Schwitzen, Herzrasen, schnelle Atmung
- Kind oder Erwachsener wirkt verwirrt und schwer weckbar
- Meist keine Erinnerung am nächsten Tag
- Tritt typischerweise im ersten Drittel der Nacht auf (Non-REM-Schlaf)
- Komplexe Bewegungen im Schlaf (z. B. Kämpfen, Treten, Schreien)
- Träume werden „ausgelebt“
- Verletzungsrisiko für Betroffene oder Partner
- Tritt bei gestörter Muskelatonie im REM-Schlaf auf
- Gefühl, wach zu sein, aber sich nicht bewegen zu können
- Kann mit Halluzinationen (visuell, auditiv, taktil) einhergehen
- Dauert meist Sekunden bis wenige Minuten
- Häufig bei Übergang zwischen REM-Schlaf und Wachsein
- Aufstehen und Herumgehen im Schlaf
- Leeres, ausdrucksloses Gesicht
- Keine Reaktion auf Ansprache
- Erinnerungslücke am nächsten Tag
- Verletzungsgefahr durch Umhergehen
- Reden im Schlaf (unverständlich oder zusammenhängend)
- Meist harmlos
- Keine bewusste Wahrnehmung durch die betroffene Person
- Plötzliche Erwachensreaktion aus dem Tiefschlaf (Non-REM-Schlaf, meist im ersten Drittel der Nacht)
- Verwirrtheit und Desorientierung nach dem Erwachen
- Verlangsamtes, unkoordiniertes Verhalten
- Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen
- Betroffene wirken wach, sind aber mental nicht ansprechbar
- Schwer weckbar oder reagieren unangemessen
- Keine oder nur sehr vage Erinnerung an das Ereignis
- Episoden dauern wenige Minuten und enden meist spontan
- Häufig bei Kindern, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten (v. a. bei Schlafmangel, Alkohol, Stress)


Diagnose
Diagnose
Diagnose
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen genau besprochen werden. Danach folgen eine neurologische Untersuchung sowie weitere schlafmedizinische Diagnostik wie die Polysomnographie (eine nächtliche Schlafmessung im Labor).
Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt, in dem Schlafverhalten, Symptome und mögliche Ursachen genau besprochen werden. Danach folgen eine neurologische Untersuchung sowie weitere schlafmedizinische Diagnostik wie die Polysomnographie (eine nächtliche Schlafmessung im Labor).
Übersicht Therapieformen
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Bei Parasomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten sowie der Verzicht auf störende Faktoren wie Alkohol oder Bildschirmlicht am Abend. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Stressmanagement und Psychoedukation dabei, ungewöhnliche Schlafverhaltensweisen zu reduzieren und die Schlafqualität sowie Lebensqualität zu verbessern.
Bei Parasomnien können nicht-medikamentöse Verfahren die Symptome spürbar lindern. Besonders hilfreich sind eine konsequente Schlafhygiene mit festen Schlaf- und Wachzeiten sowie der Verzicht auf störende Faktoren wie Alkohol oder Bildschirmlicht am Abend. Ergänzend unterstützen verhaltenstherapeutische Strategien, Stressmanagement und Psychoedukation dabei, ungewöhnliche Schlafverhaltensweisen zu reduzieren und die Schlafqualität sowie Lebensqualität zu verbessern.
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Eine medikamentöse Therapie bei Parasomnien kommt nur selten zum Einsatz. Sie hat zum Ziel, die ungewöhnlichen Schlafverhaltensweisen zu verringern und den Nachtschlaf zu stabilisieren. Je nach Ursache werden unterschiedliche Wirkstoffe eingesetzt, zum Beispiel Beruhigungsmittel oder Präparate zur Regulierung der Schlafphasen. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird individuell festgelegt.
Eine medikamentöse Therapie bei Parasomnien kommt nur selten zum Einsatz. Sie hat zum Ziel, die ungewöhnlichen Schlafverhaltensweisen zu verringern und den Nachtschlaf zu stabilisieren. Je nach Ursache werden unterschiedliche Wirkstoffe eingesetzt, zum Beispiel Beruhigungsmittel oder Präparate zur Regulierung der Schlafphasen. Welche Wirkstoffgruppe geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, den individuellen Beschwerden und möglichen Begleiterkrankungen ab und wird individuell festgelegt.


