
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen treten auf, wenn die innere Uhr des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät. Betroffene haben Schwierigkeiten, zur richtigen Zeit einzuschlafen oder aufzuwachen. Ursachen reichen von Schichtarbeit über Jetlag bis zu medizinischen oder psychischen Faktoren.
Übersicht Erkrankungen
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen treten auf, wenn die innere Uhr des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät. Betroffene haben Schwierigkeiten, zur richtigen Zeit einzuschlafen oder aufzuwachen, was zu Müdigkeit, Leistungsabfall und gesundheitlichen Problemen führen kann. Ursachen reichen von Schichtarbeit über Jetlag bis zu medizinischen oder psychischen Faktoren.
Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen treten auf, wenn die innere Uhr des Körpers aus dem Gleichgewicht gerät. Betroffene haben Schwierigkeiten, zur richtigen Zeit einzuschlafen oder aufzuwachen, was zu Müdigkeit, Leistungsabfall und gesundheitlichen Problemen führen kann. Ursachen reichen von Schichtarbeit über Jetlag bis zu medizinischen oder psychischen Faktoren.

Häufigste Symptome
- Erwachen deutlich vor der gewünschten Aufstehzeit
- Unfähigkeit, wieder einzuschlafen trotz Müdigkeit
- Gefühl der Erschöpfung am Morgen
- Negative Stimmung bereits direkt nach dem Aufwachen
- Mehrmaliges Erwachen pro Nacht, oft ohne erkennbaren Grund
- Gefühl von Unruhe oder Erstickung beim Aufwachen
- Schwierigkeiten, nach dem Aufwachen wieder einzuschlafen
- Betroffene erinnern sich morgens oft nur teilweise oder gar nicht daran
- Probleme, sich auf Aufgaben zu konzentrieren
- Vergesslichkeit oder vermehrte Fehler bei Routinearbeiten
- Verzögerte Reaktionsfähigkeit
- Verminderte geistige Leistungsfähigkeit
- Langes Wachliegen vor dem Einschlafen
- Grübeln oder Unruhe im Bett
- Häufiges Aufstehen vor dem Einschlafen
- Betroffene fühlen sich müde, obwohl sie noch früh im Bett sind
- Müdigkeit oder Schlappheit tagsüber
- Häufiges Gähnen oder Einschlafen bei passiven Tätigkeiten
- Verminderte Leistungsfähigkeit
- Gefühl, nicht genug Energie für den Alltag zu haben


Diagnose
Diagnose
Diagnose
Die Diagnose von Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen erfolgt durch ein ausführliches Gespräch zu Schlafgewohnheiten, Alltagsabläufen und möglichen Einflussfaktoren. Häufig wird ein zwei- bis vierwöchiges Schlafprotokoll geführt und gegebenenfalls Aktigraphie eingesetzt. Weitere medizinische oder psychologische Untersuchungen dienen dem Ausschluss anderer Ursachen. Bei speziellen Fragestellungen kann eine Polysomnografie im Schlaflabor erfolgen. Die Diagnose ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Beschwerden, Protokollen und Messdaten.
Die Diagnose einer Schlafapnoe beginnt mit einem ausführlichen ärztlichen Gespräch, in dem Schlafverhalten, nächtliche Symptome sowie Tagesmüdigkeit und Begleiterkrankungen erfasst werden. Anschliessend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der insbesondere Gewicht, Halsumfang, Blutdruck und der Rachenraum beurteilt werden. Ergänzend können Partnerberichte über Schlafverhalten und Atemstörungen hilfreich sein. Zur objektiven Diagnose werden schlafmedizinische Tests durchgeführt, meist eine nächtliche Polysomnographie im Labor oder eine respiratorische Polygraphie (Schlaf-Atemmessung) zu Hause. Dabei werden Atemaussetzer, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz und Schlafstadien gemessen, um die Schwere der Schlafapnoe zu bestimmen.
Übersicht Therapieformen
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Nicht-medikamentöse Therapie
Bei Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen stehen nicht-medikamentöse Massnahmen im Vordergrund. Dazu gehören eine konsequente Schlafhygiene, feste Schlaf- und Aufstehzeiten, strukturierte Tagesabläufe sowie der gezielte Einsatz von Lichttherapie, um die innere Uhr zu stabilisieren. Ergänzend können verhaltenstherapeutische Strategien, Schlafprotokolle und Psychoedukation helfen, den eigenen Rhythmus besser zu regulieren und die Tagesmüdigkeit zu verringern.
Bei Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen stehen nicht-medikamentöse Massnahmen im Vordergrund. Dazu gehören eine konsequente Schlafhygiene, feste Schlaf- und Aufstehzeiten, strukturierte Tagesabläufe sowie der gezielte Einsatz von Lichttherapie, um die innere Uhr zu stabilisieren. Ergänzend können verhaltenstherapeutische Strategien, Schlafprotokolle und Psychoedukation helfen, den eigenen Rhythmus besser zu regulieren und die Tagesmüdigkeit zu verringern.
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Behandlung kommt zum Einsatz, wenn nicht-medikamentöse Massnahmen nicht ausreichen oder der Rhythmus stark verschoben ist. Je nach Form der Schlaf-Wach-Störung können Melatonin-Präparate, zeitgesteuerte Melatonin-Agonisten oder kurzzeitig auch schlafanstoßende bzw. wachheitsfördernde Mittel eingesetzt werden. Die Auswahl und Dosierung erfolgen individuell und orientieren sich an Diagnose, Symptomen und täglichen Anforderungen.
Die medikamentöse Behandlung kommt zum Einsatz, wenn nicht-medikamentöse Massnahmen nicht ausreichen oder der Rhythmus stark verschoben ist. Je nach Form der Schlaf-Wach-Störung können Melatonin-Präparate, zeitgesteuerte Melatonin-Agonisten oder kurzzeitig auch schlafanstoßende bzw. wachheitsfördernde Mittel eingesetzt werden. Die Auswahl und Dosierung erfolgen individuell und orientieren sich an Diagnose, Symptomen und täglichen Anforderungen.


