Es ist wichtig, und unterstützt unseren Körper, wenn wir versuchen, jeden Tag ungefähr gleich viel zu schlafen und idealerweise auch zu ähnlichen Zeiten ins Bett zu gehen. Vereinfacht gesagt, es macht einen Unterschied, ob man in einer Nacht nur vier Stunden schläft und in der nächsten zehn. Auch wenn man so auf durchschnittlich sieben Stunden kommt, ist es besser, regelmässig sieben Stunden zu schlafen. Ebenso wenig empfehlenswert ist ein ständig wechselnder Schlafrhythmus, zum Beispiel mal um 19 Uhr, dann wieder um Mitternacht ins Bett zu gehen. Unser Körper liebt einen Rhythmus. Wer diesen einhält, fällt leichter ins Schlafen und erholt sich besser. Wer ihn dagegen ständig durcheinanderbringt, tut sich selbst keinen Gefallen. Natürlich gilt das nicht in jedem Einzelfall, es ist völlig normal, dass man mal eine durchfeierte Nacht hat oder eine anstrengende Woche, in der der Schlafplan durcheinandergerät. Ähnlich wie bei der Ernährung gilt, gelegentliches «Sündigen» hat keine gravierenden Folgen. Entscheidend ist, dass man im Alltag weitgehend gesunde Routinen pflegt.